Was man unter einer GSM-Alarmanlage versteht und welche Vorteile sie bietet

Unter einer GSM Alarmanlage versteht man eine Alarmanlage mit integrierter GSM-Einheit.

Die GSM-Einheit ist eine Komponente, welche für das Absetzen des telefonischen Alarms verantwortlich ist. Über das GSM-Modul kann eine Alarmanlage eigenständig Telefonanrufe absetzen oder SMS-Nachrichten verschicken.

Die GSM-Technik kommt ursprünglich aus dem Mobilfunkbereich und wird auch in Handys verwendet. Zum Betrieb ist eine SIM-Karte erforderlich. Man kann sowohl SIM-Karten ohne Vertragsbindung als auch Vertrags-Karten verwenden.

Welche Vorteile bietet eine GSM-Alarmanlage?

Eine GSM-Alarmanlage hat zwei Vorteile: Man braucht man keinen festen Telefonanschluss für die Einbruchmeldeanlage und kann sie überall im Haus installiert. Die Voraussetzung ist natürlich, dass es am betreffenden Ort ausreichend Mobilfunknetz-Empfang gibt.

Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der SMS-Benachrichtigung. Will man über den Status der Alarmanlage informiert werdem, kann man sich automatische Systemmeldungen per SMS zuschicken lassen. So erfährt man beispielsweise, wenn bei einem Einbruchsensor die Batterie nachlässt. Auch die SMS-Benachrichtigung bei einem Einbruchsversuch ist möglich.

Nachteile von GSM-Alarmanlagen

Heutzutage sind GSM-Alarmanlagen im Privatkundensegment der Standard. Insbesondere drahtlose Funkalarmanlagen mit GSM-Modul sind sehr einfach einzubauen und erfordern keine baulichen Eingriffe im Haus. Handfeste Nachteile gibt es prinzipiell keine.

Nur das Bereitstellen einer passenden SIM-Karte ist mit Aufwand verbunden. Und bei Karten ohne Vertragsbindung kann es passieren, dass die Karte im Fall der Nichtnutzung deaktiviert wird. Dieses Problem lässt sich vermeiden, indem man die Alarmanlage regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft und testweise einen Anruf absetzt.

Alarmanlage mit SIM-Karte
GSM-Alarmanlagen verwenden SIM-Karten für den Notruf

Alternativen zu GSM-Alarmanlagen

Nicht geeignet sind GSM-Alarmanlagen in Gegenden mit schlechtem Netzempfang. Hier bietet sich der Einbau einer Einbruchmeldeanlage mit Festnetzanschluss an. Ein Beispiel ist die ABUS Privest Alarmanlage oder auch die OLYMPIA Protect 6061.

Alternativ kann man komplett internetbasierte Alarmanlagen einsetzen. Sie erfordern eine stabile Internetverbindung und bieten einige interessante Möglichkeiten zur Fernsteuerung und Überwachung. Sehen Sie sich beispielsweise die Egardia Alarmanlage oder das Lupus XT1 Alarmsystem an.

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